Statusübersicht
Die Stabilität und Widerstandsfähigkeit des Erdsystems und das menschliche Wohlbefinden sind untrennbar miteinander verbunden, aber ihre Interdependenzen werden im Allgemeinen nicht erkannt. Stattdessen werden sie häufig unabhängig behandelt. Nur wenn der Planet in einem guten Zustand ist, wird ein sicheres und gerechtes Leben für alle Menschen und andere Arten möglich sein. Und zwar nicht nur heute, sondern auch für zukünftige Generationen.
Einen gewissen Beitrag leisten wir durch unsere Überwachung der heimischen Naturlandschaft. Dabei suchen wir nach speziellen Pflanzen und Tieren, die in unserem Land natürlich existieren, und sammeln über Jahre hinweg Hinweise auf Veränderungen, die auf eine Verbreitung bzw. ein Aussterben einer Art hindeuten …
Die Häufigkeit dieser Durchführung ist grundsätzlich abhängig der Aktivität der Natur.
Im Mai und Juni finden bei uns die meisten Ausflüge statt und somit generieren wir dann auch die größte Menge an Daten.
Unser Nebenziel ist die Renaturierung einer Liegenschaft zu einer teils sich selbst überlassenen Grünfläche als Rückzugsraum für seltene Pflanzen und Tiere.
Wir fokussieren uns auf naturnahe, sich weitgehend selbst regulierende Lebensräume. Stark technisch überformte oder primär für Siedlung / Verkehr gestaltete Grünflächen (z. B. Ziergrün in Innenstädten) stehen bei uns nicht im Mittelpunkt, denn dort sind ökologische Funktionen und Artenvielfalt fast immer eingeschränkt.
Treibhausgase erwärmen das Klima; viele Extremwetterlagen werden wahrscheinlicher oder intensiver. Das gefährdet Gesundheit, Infrastruktur und Versorgung. Frühwarnungen sind besonders wichtig, weil sie rechtzeitig Schutzmaßnahmen ermöglichen. Doch nicht alle Menschen können sich gleich gut schützen: Wer wenig Geld, unsichere Wohn- und Arbeitsbedingungen oder eine schlechte medizinische Absicherung hat, trägt höhere Risiken.
In Deutschland haben in der letzten Dekade einige Unwetter- und Extremwetterereignisse deutlich zugenommen – einzelne Entwicklungen sind bisher gemischt.
Mit weiterer Erwärmung werden Extremwerte gemittelt häufiger, langanhaltender und intensiver – vieles, was früher selten war, wird weniger außergewöhnlich.
Der Klimawandel macht Ernten unsicherer: Erträge schwanken stärker, Ausfälle häufen sich, und die Versorgung wird regional anfälliger. Wenn das zunimmt, kann selbst in reichen Ländern die Verfügbarkeit und Bezahlbarkeit von Lebensmitteln unter Druck geraten. Preise sind teils schon heute spürbar, weil Extremwetter Ernten beschädigt und Lieferketten belastet. Gegensteuern kann jede*r im Alltag: Eine klimafreundliche, gesunde Ernährung (z. B. weniger bzw. bewusster Fleischkonsum) und weniger Verschwendung entlasten das System.